Do

05

Jun

2014

Sommerlicher Rock

Eigentlich wollte ich gestern schon aus dem Stoff, den ich am Sonntag auf dem Flohmarkt gefunden habe, einen sommerlich, luftigen Rock nähen. Doch anstatt dessen habe ich in einem alten Handarbeitsbuch etwas entdeckt, was ich gleich nachbauen musste. So baute ich mir aus Streichhölzern einen Miniaturwebrahmen und verbrachte den halben Tag mit dieser feinmotorischen Tätigkeit, die mich absolut tiefenentspannte. Ich muss dazu sagen, dass ich krankgeschrieben bin und daher entsprechend die Zeit für solche Aktivitäten gefunden habe.

Heute habe ich es dann aber geschafft und mich seit langer Zeit wieder an die Nähmaschine gesetzt. Der Stoff, den ich auf dem Flohmarkt gefunden habe, war ehemals der Bezug einer Bettdecke. Ein Bettdecken-Stoff in einer wunderbaren frischen Farbe mit einem gepunkteten-blumigen Muster. Wunderschön und leicht, einfach perfekt für einen sommerlichen Rock.

Ich habe mich für einen Tellerrock entschieden, genau das richtige für die anstehenden warmen Sommertage. Ganz schlicht. Nachdem ich den Stoff gebügelt und zugeschnitten habe, setzte ich mich an die Nähmaschine und setzte Schritt für Schritt die einzelnen Teile zusammen.

Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, zumal der Schnitt schnell und einfach ist und trotzdem toll aussieht. Was sagt ihr dazu? Gefällt euch der Rock?
Ich wünsche euch einen wundervollen Abend! Ab morgen kommt der Sommer in die Stadt und nicht nur das: Ein langes Wochenende steht vor der Tür. Liebe Grüße, Eure Grete
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Wendetasche

Die Wendetasche sieht gut aus und ist leicht zu nähen. Darüber hinaus ist sie sehr sinnvoll einsetzbar wie ihr in meinem Blogeintrag lesen könnt.

 

 

 

Inspiriernen lassen habe ich mich anhand der tollen Anleitung von Farbenmix.

Viel Spaß beim Nähen und Kreativsein

Häkel-Kram

Wärmende Herzen

 

 

Um es kuschelig warm zu haben oder einem geliebten Menschen eine wärmende Freude zu bereiten, möchte ich euch eine Anleitung für einen gehäkelten Wärmflaschenbezug vorstellen.

Ihr könnt die Farbwahl nach belieben variieren, eben so, dass es euren Gustus oder den eines geliebten Menschen entspricht!

Also ran an die Häkelnadeln....

 

 

 

Für eine 2 Liter Wärmflasche könnt ihr ganz einfach einen ca. 29x19 cm Wärmflaschenbezug häkeln.

Die Wärmflaschen habe ich in einer Apotheke gekauft. Sicherlich bekommt ihr diese auch in anderen Geschäften oder Drogerien.

 

Für den Bezug benötigt ihr insgesamt 4 Teile, die sich aus einem Vorder-, einem Rückteil, einem Kragen und einem gehäkelten Herz zusammenstellen. Ich habe die Wärmflaschenbezüge aus meinem Wollbestand, den ich zu Hause habe, gehäkelt. Wichtig ist nur, dass die Wolle mit der ihr arbeitet ungefähr dieselbe Stärke hat, d.h., jedes Wollknäul mit dem ihr eueren Bezug häkeln wollt, muss genauso "dick" sein. Ansonsten wird der Bezug ungleichmäßig.

 

Ausführung:

Vorder- und Rückteil werden identisch gehäkelt, aus diesem Grund erfolgt hier die Erklärung nur für eine Seite.

Zunächst werden 34 Maschen aufgenommen und 2 Reihen lang gehäkelt. Ab der 3 bis zur 10 Reihe wird jeweils an den Enden eine weitere Masche aufgenommen, so dass das Gehäkelte in seiner Form nach oben immer breiter wird.

Insgesamt sind nun 12 Reihen gehäkelt. Ihr habt die Ausgangsbreite des Bezugs erreicht und häkelt in dieser Breite weiter. Ich habe dem Bezug einen "Rahmen" gegeben, d.h., ich habe das Fundament (siehe Foto links oben), den "Deckel", den Kragen und den Zusammenschluss des Vorder- und Rückteils in einer Farbe gestaltet.

 

 

 

Nun häkelt ihr eine Streifenfolge in 6 Reihen. Ihr könnt dabei 2, 3 oder 4 Farben im Wechsel benutzen.

Es kommt darauf an, wie bunt ihr eueren Bezug haben möchtet.

Ich habe bei diesem Beispiel mit 4 Farben in der Streifenfolge gearbeitet (siehe Foto rechts).

 

 

Nachdem ihr die insgesamt 8 Streifen à 6 Reihen gehäkelt habt, beendet ihr das Vorderteil, indem ihr den "Deckel" an das Ende des letzten Streifens anschließt.

Der Deckel wird, ebenso wie das Fundament, mit 10 Reihen gehäkelt. Dabei werden an jedem Ende 2 (!) Maschen abgenommen, damit eine starke Schräge entsteht.

 

 

 

 

Das Rückenstück häkelt ihr genauso wie das Vorderstück. Nun habt ihr 2 gleichgroße Teile, die später zusammengehäkelt werden.

Häkelherz:

Um ein Herz zu häkeln werden zunächst 2 Maschen aufgenommen, die in jeder Reihe an jedem Ende um jeweils 2 Maschen erweitert werden.

Nach 16 Reihen habt ihr quasi ein Dreieck gehäkelt. Von der letzten Häkelreihe wird nun die Hälfte abgemessen und der erste Herzschwung durchgehäkelt. Dabei wird in jeder Reihe an jedem Ende 1 Masche abgenommen, so dass ihr letztendlich nur noch eine Masche übrig habt. Dasselbe wiederholt ihr bei dem zweiten Herzschwung.

Zum Abschluss wird das Herz einmal umrandet. So sieht es hübscher aus und kann im Anschluss auf das Vorderteil des Bezugs genäht werden.

 

Jetzt fehlt nur noch der Kragen. Dazu müsst ihr, diesmal wird gestrickt, ein paar Maschen auf die Stricknadeln aufnehmen. Wieviel kann ich pauschal nicht sagen, da es auf die Stärke des Wollfadens angekommt. Am besten ihr nehmt ein paar Maschen auf und legt sie um den Wärmflaschenhals, um die Länge auszumessen.

Wichtig hierbei ist, dass die Länge eher knapp als großzügig bemessen wird, damit der Kragen später nicht zu locker wird, sondern schön stramm am Flaschenhals anliegt. Der Kragen wird in einem rechts-links-Muster ungefähr 10 - 12 cm gestrickt. Wenn ihr euch mit der Stricklänge unsicher seid, dann legt eueren Kragen an das Häkelende des Bezugs und schaut, ob der Kragen soweit ausreichend ist (ihr müsst in einmal umschlagen können).

 

Nun wird das Vorder- und das Rückteil miteinander verbunden (dazwischen befindet sich die Wärmflasche!!!). Dazu müsst ihr nur, mit derselben Wollfarbe wie Fundament, Deckel und Kragen, die beiden Teile aneinanderlegen und an den Rändern zusammenhäkeln. Die Verbindungsfäden, die durch die wechselnde Streifenfolge an den Rändern des Bezugs entstanden sind, werden ins Innere des Bezugs gedrückt. Sie sind so nicht mehr sichtbar und der Bezugrand kann sauber umhäkelt werden.

Oberhalb des Deckels lasst ihr ca. 10 cm offen. An dieser Stelle wird der Kragen plaziert. Diesen müsst ihr zunächst zusammennähen, ihn danach über den Wärmflaschenhals stülpen und mit den gehäkelten Vorder- und Rückteil vernähen.

 

 

 

 

So in etwa sieht dann eine fertige Häkelwärmflasche mit Herzchen aus!

weitere Varianten...
weitere Varianten...

StrickSchick

SommerTop

Ein sommerliches Baumwolltop, das man für alle Anlässe tragen kann.

Für die Kleidergröße 36 benötigt ihr ca. 300 g 100% Baumwolle, Farbe nach belieben und Stricknadeln mit der Nadelstärke 3.0 - 4,0.

 

Am besten ihr beginnt mit dem Rückteil, so könnt ihr euch ein wenig in das Strickmuster einstricken. Zunächst werden ca. 87 Maschen plus 2 Randmaschen, also insgesamt 89 Maschen, aufgenommen. Die ersten Reihen werden nur rechts gestrickt, so dass eine Art Wellenmuster entsteht.

 

Nun bedarf es ein wenig Konzentration, denn ihr müsst nach einer Strickschrift stricken. Sieht vielleicht erstmal sehr schwierig aus, aber man kommt nach einiger Zeit dahinter die regelmäßige Abfolge zu verstehen - versprochen!!!

(ich musste zunächst bestimmt 4x das Gestrickte wieder aufrippeln, um die Abfolge zu verstehen!)

Zunächst müsst ihr nun eine Randmasche stricken und dann der abgebildeten Strickschrift folgen. Das heißt ihr strickt die 7 Anfangsmaschen. Der Kreis bedeutet, dass der Strickfaden einmal über die Stricknadel gewickelt wird - so entsteht eine Umschlagsmasche. Sollte es Verständnisprobleme geben gibt es auf Youtube eine Anleitung dafür. Das Mittelstück (oben in der Strickschrift unter "Rapport" gekennzeichnet) wiederholt ihr 6 mal und beendet die Reihe mit den 8 Endmaschen, so wie in der Strickschrift dargestellt und setzt eine abschließende Randmasche an die 8 Endmaschen.

 

Die Hinreihe wird nach der Strickschrift bearbeitet, die Rückreihe wird so gestrickt wie die Maschen erscheinen, jedoch darauf achten, dass die Umschläge links abstrickt werden, damit die kleinen Lochmuster entstehen können.

Wie gesagt, wiederholt ihr diese Prozedur 6 mal in den Hinreihen (plus 6 mal Rückreihen stricken). Insgesamt werden nach 12 Reihen Lochmuster 4 Reihen nur rechts gestrickt, so dass ein Wellenmuster entsteht. Dann geht alles wieder von vorne los.

 

In der 111 Reihe werden beidseitig Maschen für Armausschnitte abgenommen. Die Maschenabnahme erfolgt folgendermaßen an BEIDEN Seiten in jeder zweiten Reihe:

  • 1x 3 Maschen = insgesamt also 6 Maschen
  • 1x 2 Maschen = insgesamt also 4 Maschen
  • 1x 1 Masche   = insgesamt also 2 Maschen
  • 1x 1 Masche   = insgesamt also 2 Maschen

Letztendlich sollten jetzt 75 Maschen auf den Stricknadeln bleiben. Die Strickschrift wird folgerichtig weitergestrickt (diesmal fallen aber die 7 Anfangsmaschen und die 8 Endmaschen, da ihr sie für die Armausschnitte abgenommen habt). Gestrickt wird nun nur noch der Rapport plus 1 Anfangsrandmasche und 1 Endrandmasche. Bisher habt ihr pro Umschlag 3 Maschen zusammengestrickt - auf der Strickschrift die Maschen, die als verbundene Dreiermaschen dargestellt werden. Dadurch erhaltet ihr von oben nach unten durchgehende Stricklinien.

Nachdem ihr für die Armausschnitte die Maschen abgenommen habt werden pro Umschlag nicht mehr 3 sondern 2 Maschen zusammengestrickt, aber NUR pro Hinreihe 1x an der ersten Musterspitze und 1x an der letzten Musterspitze. Ihr könnt euch gut an der bereits durchgehenden Stricklinie orientieren.

 

Nach weiteren 60 Reihen - bitte immer mal am eigenen Körper abmessen, da der/die eine fester/lockerer strickt und dadurch die Längen und Breiten variieren können - ab Armausschnittbeginn die restlichen 75 Maschen geradeketten/beenden.

Der Abschluss wird von 4 Reihen rechter Maschen gebildet, so dass wieder ein Wellenmuster entsteht.

 

Das Vorderteil wird genau wie das Rückteil gestrickt.

 

Die Schulternähte werden ca. 2 cm breit auf links zusammengenäht. Für die Armblenden aus den Armausschnitt werden etwa 80 Maschen aufgefasst und 3 Reihen nur rechts gestrickt (Wellenmuster). Danach die Seitenteile auf links zusammennähen.

 

Nun habt ihr es geschafft! Wahnsinnig viel Arbeit habt ihr hinter euch, aber ihr haltet ein wunderschönes sommerliches Top in den Händen!

 

Gratulation und * für so viel Ausdauer!!!

 

 

FRÄULEIN-SCHNEIDERLEIN

Glücksmonster

Diese kleinen Glücksmonster wurden aus Kleiderresten ins Leben gerufen und sind ganz einfach nachzumachen.

Eurer Phantasie und Kreativität sind bei der Gestaltung der Glücksbringer keine Grenzen gesetzt. Welche Körperform euer Glücksmonter haben soll könnt ihr nach Belieben entscheiden. Dazu schneidet ihr am besten zwei gleichgroße und gleichförmige Stoffstücke aus, legt sie übereinander und näht sie zusammen. Wichtig ist nur, dass ihr die Körper auf links zusammennäht, damit man die Naht nicht sieht. Eine 2 - 3 cm große Öffnung muss erhalten bleiben, um das Zusammengenähte wieder auf die rechte Seite wenden zu können. Die Öffnung wird nun dazu verwendet das Füllmaterial in den Körper zu bringen. Ich habe handelsüblichen Reis verwendet (das Glücksmonster ist dann schwerer und sitzt besser aufrecht), man kann aber auch Schaumstoff o.ä. aus dem Bastelladen verwenden.

 

Viel Spaß und Freude beim Glücksmonster gestalten....

 

P.S.

Meiner Meinung nach ein wundervolles Geschenk für Menschen, die einem am Herzen liegen!

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